Traditionell veranstaltet Google jedes Jahr seinen eigenen Jahresrückblick und wirft einen Blick auf die Ereignisse, die das Leben vieler Menschen geprägt oder verändert haben. Google Zeitgeist nennt sich das Ganze und ist im Gegensatz zu den vielen Jahresrückblicken im Fernsehen, eine sehr kurzweilige Angelegenheit. Man lässt Bilder sprechen, Videos und vor allen Dingen die Menschen. Ganz ohne Effekthascherei geht es da zur Sache und man kann seinen Blick auf das Wesentliche lenken.
Google Zeitgeist ist nicht politisch – weder links noch rechts. Google Zeitgeist ist für mich persönlich ein ganz neutraler Rückblick auf das, was in diesem Jahr so alles passiert ist. Und die Zeit scheint sehr schnell vorüber zu gehen. Natürlich erinnere ich mich an Fukushima aber das ist ja nun auch schon ziemlich lange her, oder nicht? Oder das Steve Jobs gestorben ist. Die vielen Toten bei den Naturkatastrophen, die unsere Erde dieses Jahr mal wieder heimgesucht hat. Viel Trauriges, viel Glückliches war dieses Jahr dabei. Und ich glaube, dass es wichtig ist, dass man sich diese Dinge immer wieder in Erinnerung ruft. Google Zeitgeist möchte aufwecken, möchte erinnern, möchte noch einmal zeigen, was wir alle manchmal verdrängen. Und das ist gut so.
Google ist mit seiner Suchmaschine und mit all seinen Diensten ein Teil unseres Lebens geworden und so ist es gerade spannend zu sehen, wie Google aus all dem, was die Menschen im Internet gesucht haben, eine Liste erstellt hat, was ein Abbild davon ist, was uns wirklich interessiert. Suchanfragen lügen nicht. Und insbesondere die Menschen nicht, die sich in unser aller Namen dieses Jahr für Freiheit und Gerechtigkeit aufgelehnt haben. Sicher nicht hier in Deutschland im extrem aber in vielen anderen Ländern. Danke an alle Menschen, die sich einsetzen, damit es anderen Menschen auf dieser Welt besser geht. Danke Google für den Zeitgeist 2011.






