130 Mio Kreditkartendaten soll ein Hacker aus den USA geklaut haben. Der Mann kommt aus Miami und muss sich nun vor Gericht verantworten. Man kann davon ausgehen, dass er bei einer Verurteilung keine lockere Strafe bekommt, denn in den USA werden solche Taten relativ hart bestraft.
Bis zu 25 Jahre Haft könnte ihm das einbringen. Allerdings hat er diese Taten nicht alleine begangen, denn er hatte Hilfe von zwei russischen Kollegen. Genaues über diese Kollegen ist aber noch nicht bekannt. Der Mann hat es geschafft, bei diversen Shops und ähnliches eine Sicherheitslücke in der SQL-Datenbank auszunutzen. Durch geschickte Anwenung verschiedener Tricks ist es der Bande gelungen, die Systeme so geschickt zu umgehen, dass selbst die Anti-Viren-Software nichts bemerkt hat.
Der Mann selbst ist der Polizei bereits sehr gut bekannt. Unter anderem, weil er einmal in einem Restaurant Daten geklaut hat. Wegen dieser Sache muss er sich im September vor Gericht verantworten. Nun hat er einen neuen Prozess am Bein. Vermutlich wird er also nicht mit einem blauen Auge davon kommen.
Was der Mann mit den Daten genau anstellen wollte ist nicht bekannt. Vermutlich sollten die gestohlenen Daten verkauft werden. Die Ermittler möchten auch nicht verraten wie sie dem Hacker auf die Spur gekommen ist, denn er hatte seine Spuren eigentlich so gut verwischt, dass eine Verfolgung gar nicht möglich gewesen wäre.
Wer die anderen beiden gewesen sind wird sich nun vermutlich in den nächsten Tagen klären. Aktuell untersucht die Polizei die geschädigten Computer und hofft auf weitere Hinweise. Der Hacker wird vorerst keinen Computer mehr anfassen.
Wie man sieht, ist das beste System nicht sicher genug, denn es gibt immer wieder jemanden der irgendwo einen Trick kennt, irgendwie in ein System einzudringen und dort bestimmte Dinge zu machen. Selbst moderne Warnsysteme entdecken nicht immer das Unheil.





