Pornografische Bilder von Justin Bieber auf Facebook: Vorsicht Falle
In den vergangenen Wochen haben sehr viele Menschen auf der ganzen Welt Probleme mit einer Spam-Welle auf Facebook gehabt, die es in sich hat. Mehrere Bilder wurden von scheinbar ahnungslosen Personen veröffentlicht, die sich durch einen Virus oder einen Trojaner infiziert hatten. Was dann passierte, ist das Lehrbuch bzw. das 1×1 einer erfolgreichen Infiltration von Facebook:
Die Hacker haben dann auf die Schnelle Bilder von obszönen und pornografischen Inhalten auf Facebook im Namen der ahnungslosen Opfer verteilt. Die Opfer wussten natürlich erst einmal von nichts, denn hier und da haben die Hacker auch dafür gesorgt, dass die Leute auf ihrer eigenen Seite gar nichts gesehen haben und nur fremde Leute sehen konnten, was da veröffentlicht wurde. Ein ganz perfides Spiel wurde da getrieben denn unter anderem gab es bei dieser pornografischen Spam-Welle auch pornografische Bilder von Justin Bieber auf Facebook zu sehen. Viele – insbesondere junge Menschen – waren sehr verstört. Einige haben kurz darauf auch gesagt, dass sie das Netzwerk Facebook jetzt verlassen würden. Wütende Eltern schimpfen auf Facebook, weil ihre Kinder sich diese Bilder ansehen mussten.
Facebook selber hat nach einer etwas längeren Reaktionszeit dann auch reagiert. Sie haben nach eigenen Angaben den größten Teil des Porno-Spams gelöscht. Die Problematik lag wohl nicht bei einer Sicherheitslücke bei Facebook selbst sondern bei den Nutzern, die sich über einen anderen Weg Schadsoftware auf ihren Rechner geladen hatten. In diesem Fall war es wohl eine Javascript-Schadsoftware, welches die Probleme verursacht hat. Viele Nutzer hat Facebook in einer automatisierten Nachricht angeschrieben und sie darüber informiert, dass sie Opfer einer Spam-Attacke wurden und wie sie sich in Zukunft besser vor so etwas schützen könnten.
In diesem Fall scheint es jedoch nicht so zu sein, dass diese Attacke ausgeführt wurde, um den Nutzern persönliche Daten zu entlocken. Viele Sicherheitsexperten gehen davon aus, dass diese Aktion dazu gedacht war, Facebook einfach ein schlechteres Image zu verpassen und der Website Nutzer abzujagen. Ob das tatsächlich so ist, kann natürlich niemand genau sagen. Fakt ist: Facebook dürfte durch die pornografischen Bilder von Justin Bieber einige Nutzer verloren haben. Ob das für das Netzwerk bei über 500 Millionen Benutzern wirklich schlimm ist, kann nur Facebook selber sagen.





















