Rechtsfallen beim Autokauf – Worauf kommt es an?
Eine Rechtsberatung ist beim Autokauf manchmal gar nicht so schlecht. Wer schon öfter einmal einen gebrauchten PKW gekauft hat, der wird vermutlich bereits einmal die Erfahrung gemacht haben, dass man nicht alles glauben kann, was einem beim Anschauen des Autos erzählt wird. Gern werden Unfälle verschwiegen oder einfach so gedreht, dass man davon ausgeht, dass der entstandene Schaden gar nicht so schlimm ist.
Wenn man sich auf einen solchen Kauf einlässt, dann kann man sehr schnell ist Fettnäpfchen treten, denn ist der Vertrag erst einmal unterschrieben, wird es schwer dort wieder raus zu kommen. Es gibt Verträge die die eine oder andere Klausel haben die nicht gerade fair ist. Und diese Klauseln sind nicht immer gegen das Gesetz. Wenn man einmal unterschieben hat, dass man auf jedes Rückgaberecht verzichtet, dann ist man schon ein wenig aufgeschmissen. Allerdings sind die Autohändler ja nicht doof und formulieren das daher so man gar nicht erst davon ausgeht, dass man gerade eine Art “Verzichtserklärung” unterschreibt.
Man kann sich allerdings beim Autokauf ein wenig schützen. So sollte man für die Probefahrt viel Zeit einplanen und an dem Tag einen Termin in einer guten unabhängigen Werkstatt haben. Zudem sollte man in jedem Fall das Auto selber fahren, denn es gibt Verkäufer die einem weis machen wollen, dass man das Auto nicht selber fahren darf.
Am besten ist, wenn man dem Händler sagt, dass man den Wagen “ein paar Stunden” testet. Wenn man ein wenig drauf besteht, dann wird kaum ein Händler etwas dagegen haben. Während der Probefahrt kann man dann in die Werkstatt und das Auto prüfen lassen. Einige Werkstätten fertigen sogar einen Bericht darüber an. Mit diesem kann man dann zurück zum Händler. Dies macht sich gut, um den Preis ggfs. besser zu verhandeln. Wer Angst vor dem Vertrag hat, sollte diesen einmal vom Anwalt checken lassen.

