Wer sich schon einmal bei Quelle etwas bestellt hat, dürfte in den nächsten Tagen und Wochen vielleicht Post bekommen. Post von einem Unternehmen, mit dem man vielleicht noch nie etwas zu tun hatte und wo man sich vielleicht fragt, wie dieses Unternehmen gerade zu dieser Adresse gekommen ist. Fakt ist, dass Quelle gerade den Ausverkauf gestartet hat und das scheint auch die Kundendaten zu betreffen. Was das bedeutet, kann sich wohl jeder ausmalen: Kundendaten werden auch verkauft und es bedeutet, dass man keine Kontrolle mehr darüber hat, welches Unternehmen meine Daten zu welchen Zwecken verwendet. Ob dieses Vorgehen von Quelle rechtens ist, kann ich noch nicht beurteilen. Fakt ist jedoch, dass bereits die Firma Otto angekündigt hat, ein Schreiben an die ehemaligen Besteller von Quelle zu versenden.
Wer nicht möchte, dass ein Unternehmen die eigenen Daten aufkauft bzw. das Quelle sie im Rahmen seiner Insolvenz weitergibt, sollte einen Musterbrief an Quelle verfassen, bei dem man genau das explizit ausschließt. Fakt ist nämlich: Sind die eigenen Kundendaten erst einmal in Umlauf, dann dürfte es schwer werden, sie wieder reinzuholen. Schließlich weiß man dann ja nicht mehr, in welche Hände sie geflossen sind. Mit einem Musterbrief an Quelle kann man zumindest dem Unternehmen verbieten, seine eigenen Daten weiterzugeben und somit für andere Unternehmen nutzbar zu machen.
Ich kann nur jedem empfehlen, dieses Angebot anzunehmen und einen solchen Brief an Quelle zu versenden. Ich persönlich habe es schon getan und ich denke, dass es auch keine gute Sache ist, dass ein Unternehmen einfach so die Kundendaten an ein anderes Unternehmen verkaufen darf. Schließlich hat der Kunde damals seine Adressdaten angeben müssen, um überhaupt Ware zu erhalten. Dass die Daten selber nun als Ware gesehen wird, halte ich persönlich für sehr bedenklich. Nun, wie dem auch sei – schaut euch den Musterbrief an und entscheidet selbst. Diesen gibt es im Internet kostenlos zum Download.





